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Veröffentlichung Baugesuche 6. November 2020

Auf der Gemeindekanzlei in Raron liegen ab Freitag, 6. November 2020 die Baugesuche gemäss angehängtem Dokument zur öffentlichen Einsichtnahme auf.

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Registrierungspflicht für Geflügelhaltungsbetriebe

Gemäss der am 1. November 2020 in Kraft getretenen dienstellenübergreifenden Weisung betreffend der Registrierung von Betrieben, welche gemäss TVD nicht der obligatorischen Registrierungspflicht unterliegen, müssen alle Hobby-Geflügelhaltungsbetriebe mit Geflügel folgender Arten: Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse, Strausse und Schwäne vom Halter selbst mit der dafür entwickelten Applikation registriert werden. Diese Aplikation ist unter: http://geo.vs.ch/gefluegel zu finden.

Die Registrierungspflicht gilt auch für Geflügelhaltingsbetriebe, die schon vor dem 1. November 2020 existierten. 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder unter folgendem Link.

Ausfall Bettmobil

Aufgrund der Vorgaben des Bundesamtes für Verkehr und der Dienststelle für Mobilität des Kantons Wallis kann das Nachtangebot „Bettmobil“ von Naters nach Salgesch und zurück ab 6. November 2020 bis auf weiteres nicht mehr angeboten werden.

Alle Informationen zum Bettmobil finden Sie unter folgenden Links:

https://www.postauto.ch/de/naters-brig-visp-salgesch-vs
http://www.bettmobil.ch/

Sperrung Kreuzung Brückenmoos- & Bietschgärtenstrasse

Die Kreuzung Brückenmoos- & Bietschgärtenstrasse muss wegen Bauarbeiten von

Montag, 02.11.2020 ab 07.00 Uhr bis Freitag, 13.11.2020 bis 17.00 Uhr

für den fahrenden Verkehr gesperrt werden.

Für den Linienbus (Regionalps) und LKW‘s besteht die Möglichkeit über die Bietsch-gärtenstrasse Süd via Bahnhofstrasse ins Dorf zu fahren, für alle anderen Fahrzeuge via Stadelmattenstrasse.

Die Absperrung der Baustelle wird so gestaltet, dass der Durchgang für Fussgänger gewährleistet ist.

Wir danken für das Verständnis.

Information zu Allerheiligen & Allerseelen

Mitteilung von Paul Martone, Pfarrer:

Liebe Pfarreiangehörige von Raron und St. German

Es naht das Fest von Allerheiligen, der Tag, an dem wir uns unserer lieben Verstorbener erinnern und für sie beten. Durch die neuen Schutzmassnahmen von Bund und Kanton ist es leider nicht möglich diesen Tag im üblichen Rahmen zu feiern.

Gerade dieses Jahr wäre das Fest so wichtig gewesen, hat uns das gefährliche Corona-Virus ja gezwungen, von vielen Angehörigen, die in den vergangenen Monaten gestorben sind, nur im engsten Familienkreis Abschied zu nehmen. Wie gerne hätten wir nun mit der gesamten Pfarrei für unsere Lieben gebetet und ihrer gedacht!

Ich lade Sie daher ein, dies in privater Form zu machen. Dazu folgender Vorschlag: An Allerheiligen, um 18.00 Uhr werden wir in der Burgkirche die grosse Glocke im Turm läuten. Ich werde gleichzeitig auf dem Friedhof sein, dort für alle Verstorbenen das Gebet zu Ehren der Heiligen Fünf Wunden beten und die Gräber segnen. In der Burgkirche werden die Bilder der seit Allerheiligen 2019 Verstorbenen aufgestellt und davor eine Kerze angezündet. Sie können sich geistig mit mir verbinden, indem Sie mit beim Läuten der Glocke auf Ihren Balkon, vor die Haustüre oder ans Fenster gehen und dort mit Ihrer Familie oder jeder still für sich, ebenfalls die Fünf Wunden beten.

Es ist dies vielleicht ein ungewohnter Gedanke, aber eine ungewohnte Situation, wie die unsrige es zurzeit wirklich ist, ruft nach ungewohnten Aktionen. Probieren wir es!

Manche fragen auch, ob es denn keine Möglichkeit gibt, an den Wochenenden die heilige Kommunion zu empfangen. Auch hier ein Vorschlag: Suchen Sie ein paar Angehörige oder Freude und wenn Sie eine Gruppe sind (jedoch nicht mehr als 10 Personen), rufen Sie mich an, damit wir einen Termin abmachen können, um uns in der Felsenkirche zu treffen, wo ich Ihnen dann den Leib Christi reichen kann. Auch dies ebenso ungewohnt, wie die momentane Situation.

Wenn jemand vor Allerheiligen oder auch nachher zur Beichte kommen möchte, kann er mich ebenfalls anrufen, um dafür einen Termin zu vereinbaren.

«Wenn es dich dünkt, als würdest du in diesen Tagen „durch die Hölle“ gehen, DANN GEH WEITER…“ Schau in die Zukunft, die wir gemeinsam bauen (n. Winston Churchill).

In diesem Sinne: «Behüt euch Gott!»

Eule Schule

COVID-19 Infos Schulregion Raron

Wie Sie in den vergangenen Tagen den Medien entnehmen konnten, ist die Situation um COVID-19 ernst und die strikte Einhaltung der von Bund und Kanton erlassenen Massnahmen ist zwingend. Die pandemische Entwicklung um Covid-19 erfordert neue Massnahmen. Die zuständigen Verantwortlichen haben entschieden, dass ab Mittwoch, 28. Oktober 2020, auf dem gesamten Schulareal und für den Schülertransport eine Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler des 3. Zyklus gilt.

Gerne machen wir an dieser Stelle auf wichtige Punkte aufmerksam:

  • Die Gemeinde, die Schulleitung und die Lehrpersonen unternehmen alles Mögliche, damit die Sicherheitsvorschriften und Hygienemassnahmen eingehalten werden.
  • Das Tragen einer Maske ist für alle erwachsenen Personen auf dem Schulhausareal Pflicht.
  • Ab dem 28. Oktober 2020 gilt für alle Schülerinnen und Schüler des 3. Zyklus Maskenpflicht auf dem gesamten Schulhausareal und in den Schulzimmern (Der Erwerb der Masken fällt in den Zuständigkeitsbereich der Eltern).
  • Der Sportunterricht findet ohne Masken statt. Es werden Aktivitäten ohne Körperkontakt und mit Wahrung des Abstandes gewählt.
  • Die Elterngespräche finden im jeweiligen Schulhaus statt – mit Maskenpflicht (Die Eltern bringen die Maske bitte selber mit).
  • Die Schulmessen fallen bis auf Weiteres aus. Die Schüler/-innen werden durch die Klassenlehrperson diesbezüglich informiert.
  • Ein leichter Husten und ein leichter Schnupfen sind kein Grund, die Schule nicht zu besuchen. Bei Symptomen wie stark anhaltender Husten, starkes Halsweh, Fieber und Geschmacksverlust lassen Sie Ihr Kind zu Hause und nehmen Kontakt mit Ihrem Arzt auf. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt.
  • Informieren Sie bitte die Lehrperson bei krankheitsbedingter Absenz. 24h nach Verschwinden der Symptome kann ihr Kind die Schule wieder besuchen. Falls ihr Kind länger als 3 Tage krankheitsbedingt zu Hause bleiben muss, verlangt die Schule ein Arztzeugnis.
  • Wir bitten Sie, die Schule auch bei COVID-19 bedingten Absenzen offen zu informieren. Die Informationskette geht über den Kanton (Kantonsarzt / contact tracing) zu den Eltern und dann zur Schule. Nur der Kantonsarzt verfügt über Massnahmen wie Quarantäne und Isolation.
  • Die Schulleitung muss sich bei COVID-19 bedingten Absenzen (Schüler und Lehrpersonen) an den Datenschutz halten (Arztgeheimnis).
  • Bei allen Schülertransporten müssen die Schüler/-innen, die ihr 12. Lebensjahr erreicht haben, obligatorisch eine Maske tragen.
Schulregion

Hier finden Sie das Sicherheitskonzept der obligatorischen Schulen (Stand 26. Oktober 2020)

Wenden Sie sich bei Fragen an uns – gemeinsam werden wir diese Herausforderung meistern.

Beste Grüsse

Lehrerteam und Schuldirektion Schulregion Raron 

Rarnerkumme

Genossenschaft Rebbewässerung Rarnerkumme

Die Rebbewässerung Rarnerkumme wird gemäss Anhang am 29. Oktober 2020 abgeschaltet.

Rarnerkumme

Wasserunterbruch / Gebiet Güfra – Steinmatte

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Steinmattenstrasse wird es am

Dienstag, 27. Oktober 2020 von ca. 08.00 – 10.00 Uhr

im Gebiet Güfra – Steinmatte zu einem Wasserunterbruch kommen.

Bei Rückfragen oder Problemen wenden Sie sich direkt an SIS Salzgeber Franz, 079 355 44 41.

Wir danken für das Verständnis.

Wer sucht, der findet vieles im Wald

Herbstzeit ist Sammelzeit. Nicht nur Vogel, Eichhörnchen, Maus und Co. tragen jetzt emsig Nüsse und Zapfen zusammen, auch die Menschen zieht es auf der Suche nach Herbstschätzen in die Natur. Der Wald ist eine richtige Schatztruhe, auch für die herbstliche Wohnungsdekoration. Und obwohl der Wald nicht allen gehört, darf man sich an kleinen Fundsachen bedienen.

Heute gibt es im Regal des Grossverteilers bald nichts mehr, was es nicht gibt. Selbst Naturmaterialien für die Herbst- oder Weihnachtsdeko muss man nicht mehr zwingend selber suchen. Doch Achtung: Auch wenn es nicht den Anschein macht, vieles stammt von weither. Rindensterne etwa werden aus dem Hohen Norden herangekarrt, Föhrenzäpfli kommen aus China oder der Türkei. Ja, tatsächlich! Dabei wären allerlei Zapfen im nahen Wald zu finden – und das ganz legal und gratis obendrein.

Lesen Sie den ganzen Text Waldschätze hier.

Absage aller Messen

Mitteilung von Paul Martone, Pfarrer:

Liebe Pfarreiangehörige von Raron und St. German

Die zweite Welle von Ansteckungen mit dem Coronavirus hat uns voll getroffen. Das Wallis ist im Moment der Kanton, der am stärksten von der Pandemie betroffen ist, und auch auf nationaler Ebene ist die Situation sehr ernst.

Der Walliser Staatsrat hat daher am 21. Oktober 2020 neue Schutzmassnahmen in Kraft gesetzt, die öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen verbieten. Diese Massnahmen betreffen auch die Kirche und konkret auch die verschiedenen Messen und Gottesdienste in unserer Pfarrei.

Es handelt sich um ausserordentlich harte Massnahmen, die nur schwer zu akzeptieren und auszuführen sind. Wenn wir nur zehn Personen für die Messe in eine Kirche hineinlassen, wird dies viel böses Blut geben, vor allem bei jenen, die abgewiesen werden müssen, und die harten Worte, die dabei fallen und mit denen man sich gewiss auch versündigen würde, will ich mir gar nicht erst vorstellen!

Ich habe daher gemeinsam mit dem Präsidium des Pfarreirates schweren Herzens entschieden, die Messen in unserer Pfarrei bis auf weiteres ausfallen zu lassen.

Es ist nicht einfach, diesen Entschied anzunehmen, dessen bin ich mir wohl bewusst, aber wir haben keine andere Möglichkeit als diese staatlichen Massnahmen anzunehmen, denn als Kirche bilden wir nicht einen selbständigen Staat im Staat. Ich bitte alle um Verständnis für diese ausserordentliche Situation und bitte, von der Möglichkeit der Übertragung von hl. Messen in den verschiedenen Fernsehsendern Gebrauch zu machen und die geistige Kommunion zu pflegen, selbst wenn dies nie ein vollwertiger Ersatz für eine hl. Messe sein kann, an der man auch körperlich dabei sein kann.

Vielleicht müssen wir unsere Fantasie entfalten und ohne Angst nach neuen Wegen suchen, wie wir auf diese neue Situation antworten können. Trauer über den Verlust von liebgewordenen Traditionen, die auch ich sehr schätze, die wir aber zurzeit nicht pflegen können, ist keine Lösung und bringt uns nicht weiter! Es ist eine harte Schule für uns alle, die wir unsere Sicherheiten lieben und schätzen gelernt haben. Aber vergessen sie nicht: Wenn ihr Herz fest in Gott ruht und in Ihm verankert ist, dann werden Masken und Massnahmen sie nicht in ihren Grundfesten erschüttern. Corona ist vielleicht das Ende mancher Illusionen. Es kann aber auch ein Anfang sein, das Leben auf eine feste Grundlage zu stellen.

Selbstverständlich bleiben die Kirchen tagsüber für das persönliche Gebet geöffnet, um Christus, der im Tabernakel gegenwärtig ist, zu besuchen, Kerzen können angezündet werden, oder wenn jemand Mühe hat zu beten, kann er sich einfach hinsetzen und sich von Gott mit seinem liebevollen Blick anschauen lassen.

Gehen wir diese schwierige Zeit gemeinsam als Pfarrei an, damit neues Heil aus dieser unheilsamen, aber nicht gottverlassenen Phase des Jahres entstehen kann.

Gott segne Euch alle!