Erhalt terrassierte Rebberge & Trockenmauern

An der Gründungsversammlung vom 17. Januar 2018 wurde die Genossenschaft (und damit das Projekt) mit 24.6h Ja (79%), 6.4 ha Nein (20.55%), 0.1 ha Enthaltungen (0.45%) angenommen.

Die Statuten wurden mit zwei kleinen Anpassungen einstimmig genehmigt.

Trockensteinmauerprojekt 20180117 Gründerversammlung (1)

Diverse Informationen

Unter folgendem Link finden Sie die Präsentation zum Projekt „Erhalt der terrassierten Rebberge Raron – St. German“.

Einladung zur Gründungsversammlung – hier
Beilage zur Einladung – hier

Das Inventar für alle Parzellen sowie die geschätzten Sanierungskosten (in der letzten Spalte die Restkosten, die durch den betreffenden Eigentümer zu übernehmen sind) – hier

Die Statuten der „Genossenschaft für den Erhalt der terrassierten Rebberge von Raron“ (GTRR) – hier

Übersichtsplan zum Vorprojekt Sektor St. German (Extraktion) – hier
Übersichtsplan zum Vorprojekt Sektor Rarnerchumme (Extraktion) – hier

Erschliessungsstrasse Rebgebiet St. German – hier
Erschliessungsstrasse Rebgebiet Rarnerchumma – hier

Kontaktdaten Vorstand

Unwetterschäden

Während der Unwetter vom Januar 2018 sind im Rebgebiet Raron / St. German etliche Trockensteinmauern beschädigt worden. Im Auftrag der Genossenschaft zum Erhalt der terrassierten Rebberge Raron GtRR hat das Ingenieurbüro BINA SA die beschädigten Mauern aufgenommen und die Schäden geschätzt. Die betroffenen Parzellenbesitzer wurden mittels Schreiben über die Sanierungsarbeiten informiert.

Am 5. März 2018 haben nun die Sanierungsarbeiten der Mauern, welche aufgrund des Unwetters beschädigt worden sind, begonnen. Eine Übersicht der betroffenen Trockensteinmauern finden Sie auf den folgenden Plänen:

Plan Rarnerkumme
Plan St. German

Eigentümer, welche die Unwetterschäden an ihren Trockensteinmauern in Eigenarbeit sanieren wollen, wurden mittels Schreiben vom Amt für Strukturbesserung auf die einzuhaltenden Bedingungen hingewiesen.

Die Richtlinien zum Trockenmauerbau können hier nachgelesen werden.

Richtlinien zum Trockenmauerbau

Die Richtlinien zum Trockenmauerbau können hier nachgelesen werden.

Nicht versicherbare Elementarschäden

Eigentümer von Parzellen, welche von den Unwetter vom Januar 2018 betroffen sind und nicht über das Sanierungsprojekt „Unwetterschäden“ gedeckt sind, können ihren Schaden bei der Einwohnergemeinde Raron melden. Die Gemeinde wird alle Meldungen sammeln und anschliessend beim Elementarschadenfonds ein Unterstützungsgesuch stellen.

Wichtig:

  • Die Räumung von überschüssigem Erdmaterial ist Sache der Eigentümer
  • Die Eigentümer können auf ihre eigenen Kosten die Bauunternehmungen mit der Räumung beauftragen

Für die Schadensmeldung sind anschliessend folgende Unterlagen bei der Gemeinde einzureichen:

  • Foto vorher
  • Anzahl geleistete Arbeitsstunden mittels Formular
  • Materialkosten (Setzlinge, Rebstichel, Ernteausfall, evtl. Wasserleitungen)
  • Höhe steuerbares Einkommen & Vermögen gemäss der letzten Veranlagung
  • Foto nacher

Diese Unterlagen senden Sie bitte an folgende Adresse:

Eiwohnergemeinde Raron
Unwetterschäden 2018
Postfach 36
3942 Raron

Informationsveranstaltung zum Sanierungsprojekt Trockensteinmauern

Samstag, 26. Oktober 2019  Chummu-Deerfji (zwischen Raron und Rhonebrücke St.German)  10.00 – 16.00 Uhr

Degustation: Ein Dutzend Weinproduzenten präsentieren ihre Weine aus dem Projektperimeter.
Fotogalerie: Unwettersanierung 2018 / 2019
Kantinenbetrieb: Mineral, Wein, Bier, Kaffee, Raclette

Informationsposten zu folgenden Themen:

  • Projekt Trockenmauern: Regula Schmalz und Marc Wyer (Projekt- / Bauleitung) informieren über den Stand der Arbeiten
  • Trockensteinmauer bauen: „Schteimüüri“ Locher Beat (Agarn) demonstriert und erläutert das alte Handwerk.
  • „Wii-Schtei“: Wyer Theo (Visp) bringt Licht hinter dieses ominöse Wein-Phänomen.
  • Chummu-Deerfji: Gattlen Hans (Bürchen) erzählt auf seiner Führung über 90 Jahre Leben im saisonalen Weindorf.
  • „Am Schattenberg“: Schmid Egon (Raron) liest und erzählt aus dem bekannten Roman von Otto Zumoberhaus.
  • „Maangässi“ und die Pest: Pfaffen Markus (Ausserberg) weiss genau, warum es hier „arme Seelen“ hat.

Eintritt: Fr. 15.- (Degustation aller Weine, Zutritt zu allen Informationsposten)
Organisation: GtRR (Genossenschaft zum Erhalt der terrassierten Rebberge Raron / St. German)

Den Flyer finden Sie hier.

 

Am 10. April 2019 fand die erste Generalversammlung der Genossenschaft statt. Das Protokoll finden Sie hier.