Historisches / Kultur

Die politische Gemeinde Raron besteht aus den Dorfschaften Raron und St. German. Durch eine rege Bautätigkeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich Raron zur acht grössten Gemeinde des Oberwallis entwickelt.

Mit Blick vom Heidnisch-Biel

Raron und St. German – zwei Ortschaften, eine Gemeinde. Dazwischen – als verbindendes Glied in der Landschaftskette – der Heidenbiel.

Blick Richtung Raron

Blick Richtung St. German

Ein allererster Blick in die Runde zeigt, wie sehr Raron heute im Spannungsfeld der zwei grössten Walliser Industrien Lonza und Alcan liegt.

Im Übrigen ist sehr gut erkenntlich, wie Raron im Laufe der Zeit eine Wohnsiedlung geworden ist, die zum einen Teil aus alten, stolzen Herrschafthäusern besteht, zum andern aus bescheidenen Landwirtschaftsbauten sowie aus Wohnhäusern moderner und modernster architektonischer Ausgestaltung.

Hat sich das örtliche Leben früher an der Halde und am Fusse des Burgfelsens abgespielt, unter anderem zum Schutz vor den steten Überschwemmungen von Rotten und Bietschbach, so ist heute praktisch die ganze Talebene überbaut.

St. German darf sich rühmen, das schmucke Landwirtschaftsdorf – mit besonderem Akzent auf Weinbau – zu sein.

Durch die Landschaftsaufbereitung ist die Grundlage geschaffen worden, dass Raron aus dem seinerzeitigen berühmten Herrschafts- und Adelssitz zu einem modernen Kleinindustrie- und Gewerbeort wurde.

Kultur

Das Rilkedorf Raron ist stolz auf seine kulturhistorische Stätte. Schon von Weitem ist über dem Rhonetal die Burg, das Wahrzeichen von Raron, als eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Schweiz, zu sehen.

Grabstätte Rainer Maria Rilke

Die Grabstätte des Dichters und Lyrikers Rainer Maria Rilke befindet sich auf der Südseite der Burgkirche und wird von einer grossen Anzahl Verehrern alljährlich besucht.

Grabspruch der Rilkegrabstätte:
Rose, oh reiner
Widerspruch,
Lust, Niemandes Schlaf
zu sein unter soviel
Lidern.

Interessante Links

Historisches Lexikon der Schweiz
www.rilke.de

Burg, Museum, Turm
Rilkegrab